Arbeitsgruppe Interkulturelle Soziale Arbeit
des Fachbereichstag Soziale Arbeit

www.ag-iksa.de

Bericht über die Tagung der AG IKSA am 20. & 21. Oktober 2011, Köln



(Fotos: Carsten Deis & Thomas Landes)

Projektgruppe Interkulturelle Soziale Arbeit im Internet“

(von Carmen Gertrud Muhs)

Die Projektgruppe „Interkulturelle Soziale Arbeit im Internet“ besteht aus 12 Studenten und Studentinnen der Fachhochschule Köln. Unter Anleitung des Dozenten Dipl. Sozialarbeiter Bernhard Wilmes M.A., war es die Aufgabe der Gruppe, die Fachbereichstagung der Arbeitsgruppe „Interkulturelle Soziale Arbeit“ (IKSA) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Interkulturelle Bildung und Entwicklung (Interkult)  der Fachhochschule Köln, zu dokumentieren. Die Vorträge und deren Inhalte wurden innerhalb unserer Seminargruppe vertieft und intensiv und kontrovers diskutiert. Im Laufe des Semesters setzte sich die Projektgruppe mit der Arbeitsweise, den Inhalten und dem Web-Auftritt der AG-IKSA auseinander. Im weiteren Verlauf werden Ideen entwickelt, die Ziele der AG IKSA und deren Darstellung zu klären und zu verdeutlichen, um daraufhin den Internet-Auftritt konkreter zu gestalten.




(Fotos: Carsten Deis & Thomas Landes)

Politisierung der sozialen Arbeit in der Migrationsgesellschaft?!

(von Gönül Heimrich & Karoline Skolik)

Tagung der AG Interkulturelle Soziale Arbeit (IkSA) am 20./21. Oktober 2011 in Köln – Podiumsdiskussion zwischen Frau Dr. Manuela Bojadzijev, Etnologin, Uni Berlin und Prof. Dr. Thomas Kunz, FH Frankfurt, (Moderation) und dem Publikum.

Das Thema des Gespräches zwischen der Ethnologin Dr. Manuela Bojadzijev und Prof. Dr. Thomas Kunz wurde eingeleitet durch die These, dass die soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft an sich schon politisiert ist. Gründe für die Gültigkeit dieser These sollen das Gespräch und die sich anschließende Diskussionsrunde mit dem Publikum liefern. Dabei liegt der ethnologische Blick besonders auf der Betrachtung der Praktiken des Politischen und weniger auf den staatlichen Institutionen.

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(Fotos: Carsten Deis & Thomas Landes)

Projekt „Diskriminierungsfreie Hochschule“

(von Bita Zahedi &Georgina Balikcioglu)

Bei der Tagung der AG IKSA am 20./21. Oktober 2011 in Köln war in diesem Jahr unter anderem ein studentische Projektgruppe der Hochschule Mittweida vertreten. Im Rahmen des Seminars „Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ entschloss sich die Gruppe unter Leitung von Prof. Dr. Steffi Weber-Unger Rotino, die Thematik „Diskriminierung“ in den Blick zu nehmen. In Anlehnung an das PROGNOS-Projekt „Diskriminierungsfreie Hochschule. Mit Vielfalt Wissen schaffen“ entwickelte sich im Rahmen des Studiums das Projekt A.G.A.B.A – Arbeitsgruppe Anti-Bias Action (Bias = Voreingenommenheit).

Ziel des Projektes ist es, einen bewussteren Umgang mit Diskriminierung an den Hochschulen zu fördern, Strukturen von Diskriminierung aufzudecken, Diskriminierung wahrzunehmen und möglichst viele für die Thematik zu sensibilisieren.

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(Fotos: Carsten Deis & Thomas Landes)

Der Umgang der Sozialen Arbeit mit zivilgesellschaftlicher Partizipation in der Migrationsgesellschaft.

(von Max Eggers)

Sonja Preißing1 berichtet von einem Forschungsprojekt2 zum Thema Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft am Beispiel des Kölner Stadtteils Kalk. Das Ziel dieses Projektes ist es, die „Bedeutung zivilgesellschaftlicher Aktionen von Menschen mit Migrationshintergrund von unten“ herauszuarbeiten. Frau Preißing beschreibt zuerst das Forschungsprojekt selbst und gibt dann einen Einblick in die Ergebnisse, sowie verschiedene abschließende Gedanken.

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(Fotos: Carsten Deis & Thomas Landes)

Flüchtlingspolitik und Soziale Arbeit

(von Manuela Scharmann)

Auf der Tagung der AG IkSA am 20./21. Oktober 2011 hat Thomas Zitzmann vom Förderverein Kölner Flüchtlingsrat e.v einen Vortrag über die Flüchtlingspolitik und Soziale Arbeit gehalten.

Nach Thomas Zitzmann ist das Verständnis der Sozialen Arbeit in der Flüchtlingspolitik eine funktionale Differenzierung und ein besonderes Spannungsfeld zwischen aufenthaltsrechtlicher Ausgrenzung und den Partizipationsmöglichkeiten der Flüchtlinge. Die Formen der politischen Vertretung kann, laut Zitzmann, die Teilnahme am Politikbetrieb durch Gremien, oder aber auch in Kampagneform erfolgen. Indes erfolgt die Finanzierung der Flüchtlingsarbeit freier Träger überwiegend in Form von Einzelfallberatung. Damit findet eine Finanzierung der Flüchtlingsarbeit nur „marginal“ statt.

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(Fotos: Carsten Deis & Thomas Landes)

Migrations- und Schulbezogene Soziale Arbeit zwischen Politisierung und politischer Instrumentalisierung

(von Katharina Lay und Yuliya Polyakova)

Auf der Tagung der AG IKSA, im Oktober 2011 in Köln, hat Marlene Tyrakowski, Leiterin des Projekts „Amaro Kher“, einen Vortrag über das Schulprojekt „Amaro Kher“ und die Politisierung der Schulsozialarbeit gehalten.

Amaro Kher“ heißt auf Deutsch „unser Haus“. Aus der Initiative des Rom e.V. wurde 2004 eine Schule für Roma-Kinder in Köln gegründet. Amaro Kehr ist ein Schulprojekt, das von Jugendamt der Stadt Köln, dem Land NRW, der Aktion .wir helfen.-Kölner Stadtanzeiger, der Aktion Mensch und dem Europäischen Flüchtlingsfonds unterstützt wird. Ziel des Projekts ist es, die Kinder in Regelschulen zu integrieren, ihnen weitere Bildungschancen zu ermöglichen und zur gesellschaftlichen Integration beizutragen.

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1http://www.fist.uni-koeln.de/content/ueber_die_fist/mitarbeiterinnen/preissing/index_ger.html

2http://www.kopf.ik-bildung.fh-koeln.de/content/e69/e1559/e1572/Flyer_Forschungsprojekt_PartizipationinderEinwanderungsgesellschaft.pdf

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